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Peter und der Wolf

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In zwei Kleingruppen wurden jeweils die Rohrblattinstrumente Fagott, Oboe und Klarinette sowie die Blasinstrumente Querflöte und Horn vorgestellt. In allen Instrumenten spielt "vibrierende Luft" eine Rolle bei der Klangerzeugung. Die Größe des Instrumentes bietet einen guten Hinweis auf die Tonhöhe, aber Vorsicht: Auch das große Fagott kann höhere Töne erzeugen als die Klarinette (wenn sie ihre tiefen Töne spielt).

 

 

 

 

Ohne die Kunstfertigkeit der Instrumentebauer sind reine Töne nicht zu erreichen. Am Horn wurde eindrucksvoll vorgeführt, dass zwar eine vollständige Tonleiter gespielt werden kann, ohne die Ventile zu benutzen (nur durch Stopfen mit der Hand), aber die Töne erhalten deutlich unterschiedliche Klänge - mit den Ventilen geht es gleichmäßiger. Die Flötistin wies darauf hin, dass die Instrumentebauer genau ausgerechnet haben, wo im Instrument die Löcher hin müssen, damit die Töne nicht schief klingen. 

Auf die Frage, wie viele Töne die Flöte spielen kann, durfte die Gruppe nachzählen: Sie kam auf 41 Töne. Eine Mehrheitsentscheidung, ob wohl das Horn mehr oder weniger Töne erzeugen kann, fiel unentschieden aus, also musste auch hier probiert werden: Locker kam der Hornist auf 47 Töne, wobei er die ganz tiefen Töne (über die dann auch gekichert wurde) nicht mitzählte.

Im musikalischen Märchen "Peter und der Wolf" von Sergei Prokofieff kommt jedes der Instrumente zur Geltung. Darüber hinaus kann man aber auch erleben, wie sich der Klangeindruck im Zusammenspiel wieder ändert: Für den gefährlichen Wolf werden - so die Sprecherin Britta Grabitzky - gleich drei Instrumente gebraucht, und zwar Klarinette, Horn und Fagott.