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Projekte zur persönlichen Orientierung

Einen besonderen Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit sehen wir in der intensiven beratenden Begleitung unserer Schülerinnen und Schüler.
 

1. Übergang in die Sekundarstufe II

Beim Übergang in die Sekundarstufe II werden die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern, besonders im 2. Halbjahr der 10. Klasse, durch den Oberstufenkoordinator, die Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer sowie durch Fachlehrerinnen und Fachlehrer einzelner Oberstufenfächer über Möglichkeiten ihrer weiteren Schullaufbahn intensiv beraten. Beratungsangebote wenden sich auch an Schülerinnen und Schüler anderer Schulen, die die Sekundarstufe II an der FFG absolvieren wollen.

Ziele:

Ausgestaltung im Überblick:

Noch im 1. Halbjahr des 10. Schuljahres wird durch den Oberstufenkoordinator in einer Informationsveranstaltung für Eltern und Schüler der 10. Klassen ein Überblick über das System der S II im Allgemeinen mit seinen Pflichten und Wahlmöglichkeiten, den möglichen Abschlüssen sowie die besondere Ausgestaltung an unserer Schule gegeben. Hierdurch werden erste Orientierungen für die Fächerwahlen der 11. Jahrgangsstufe gegeben.
Während des zweiten Halbjahres finden klassenbezogene Beratungsgespräche in Kleingruppen statt ebenso wie Einzelgespräche mit Schülerinnen und Schülern, die von anderen Schule kommen werden. Am Ende des 10. Schuljahres (nach Entlassung der Schülerinnen und Schüler, die die S II nicht besuchen werden) haben die zukünftigen Oberstufenschülerinnen und -schüler im Rahmen eines Projektes mit Sonderstundenplan (hierin: Fächerinformationen/gemeinsame Wandertage/Informationen durch die Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer) Gelegenheit mit ihren Beratungslehrerinnen und Beratungslehrern und Fachlehrerinnen und Fachlehrern sich als zukünftige 11. Jahrgangsstufe kennen zu lernen, Einblick in die Arbeit der S II zu bekommen, Informationen über die Inhalte einzelner Fächer zu erhalten, Regelungen an unserer Schule zu erfahren und die endgültigen Wahlen ihrer Fächer vorzunehmen. Hierzu sind auch die neu in den 11. Jahrgang kommenden Schülerinnen und Schüler eingeladen.

2. Besinnungstage

Die Besinnungstage im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 11 bilden einen weiteren Baustein der Beratung und Begleitung. Sie werden von den Beratungslehrerinnen und Beratungslehrern in Zusammenarbeit mit Teamern aus dem Raum der Kirchen durchgeführt.

Hierbei steht, ausgehend von konkreten Fragen der Schülerinnen und Schüler das Nachdenken über individuelle Lebensperspektiven im Horizont gesellschaftlicher Werte und Normen im Vordergrund.

Zugleich stellen die Besinnungstage eine erste Möglichkeit dar, sich im neuen Jahrgang in einem außerschulischen Rahmen intensiver kennen zu lernen.

Bei der Gestaltung der Besinnungstage setzen sich die Schülerinnen und Schüler in teilnehmerorientierten Gesprächsrunden unter Begleitung von Moderatoren mit Themen in vielfältigen Formen auseinander, die sie aktuell bewegen. Dabei können Themen zur Sprache kommen wie:

Vor- und Nachbereitung werden vom Religions- und Philosophieunterricht, aber auch durch die individuelle Begleitung der Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer übernommen.

3. Rhetorik- und Kommunikationstraining

Im direkten Anschluss an die Besinnungstage findet in dieser außerschulischen Umgebung und Atmosphäre ein Rhetorik- und Kommunikationstraining statt. Auswärtige Teamer führen das Training in Kleingruppen durch. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 sollen im Rahmen des Methodentrainings rhetorisch sensibilisiert werden und ihre Angst verlieren, vor einer Gruppe eine freie Rede halten zu müssen. Mit der leitenden Überzeugung "Reden kann man lernen" bilden folgende Ziele und Inhalte die Grundlage des Trainings:

Ziele:

Ausgestaltung im Überblick:

Inhaltliche Schwerpunkte:
- Theoretische Grundlagen der Kommunikation erarbeiten,
- Kommunikationsmodelle veranschaulichen,
- Kommunikationsregeln besprechen,
- Körpersprache praktisch anwenden,
- Mimik, Gestik, Blickkontakt etc. spielerisch kennen lernen,
- Vorschläge für eine gute Rede sammeln,
- Sprechübungen durchführen,
- Vorbereitungen für eine gute Rede treffen,
- Eine freie Rede halten.

Das Seminar bietet damit einerseits die Gelegenheit, spezifische methodische Kompetenzen zu erwerben und bedeutet andererseits eine wichtige Unterstützung und Vorbereitung auch für außerschulische Kommunikationssituationen (z.B. Bewerbungssituationen).

4. Berufsorientierungsprojekt (BOP)

Das BOP knüpft an die Berufswahlvorbereitung in der S I an. Es setzt die begonnene Arbeit mit dem Berufswahlpass fort, konkretisiert aber die individuellen Berufsentwürfe im Hinblick auf Fachhochschulreife und Abitur.
Erweitert werden die BOP-Erfahrungen durch Sprechstunden des Berufsberaters, dem Tag an der Universität und Expertenveranstaltungen zu einzelnen Berufs- bzw. Studienfeldern (u.a. mit Ehemaligen der Felix-Fechenbach-Gesamtschule) .

Ziele des Vorhabens:

Angebote zur reflektierten Studien- und Berufswahl mit Abitur/Fachhochschulreife

Systematischer Erwerb von Gesichtspunkten für die individuelle, persönliche Entscheidung nach Jahrgang 12/13

Kontaktaufbau zu Betrieben, Institutionen, Netzwerken

Verbesserung der persönlichen Präsentationsfähigkeiten

Ausgestaltung im Überblick:

Nachdem die Schülerinnen und Schüler mit den Regularien der S II, Anforderungen, Kurswahlen etc. vertraut sind, kann am Ende des Jahrgangs 11 II die nachschulische Perspektive in den Blick genommen werden. Dies geschieht durch das einwöchige BOP, das die Schülerinnen und Schüler bei Berufs- bzw. Projektpartnern verbringen, die in Berufen mit Voraussetzung Abitur/Fachhochschulreife arbeiten. Vor- und Nachbereitungen werden von den Beratungslehrerinnen und Beratungslehrern betreut, dazu zählt selbstverständlich auch der Berufswahlpass.

Ergänzt werden die einwöchigen BOP-Erfahrungen mit gezielt ausgewählten Info-Veranstaltungen von Universitäten und Fachhochschulen in OWL. Damit und auf der Basis intensiver Beratungen erhalten alle S II-Schülerinnen und Schüler die Chance, ihre nachschulische Perspektive individuell zu entwickeln.